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Industriespaziergang Akt-Reinickendorf

Industriespaziergang mit überraschenden Einblicken

Zum Oktoberspaziergang hatte das Wirtschaftsarchiv zur Erkundung der Industriegeschichte von Alt-Reinickendorf geladen, und 18 Interessierte hatten sich pünktlich eingefunden. Einige kannten das Format der „Industriespaziergänge“ des Wirtschaftsarchivs bereits, die meisten waren durch Homepage und Ankündigung in der Tagespresse auf den Termin aufmerksam geworden.

Industriespaziergang am Eichborndamm – die Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken

Vor sechs Wochen begann mein Praktikum im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv und obwohl ich wusste, dass diese Gebäude ursprünglich zur Herstellung von Waffen erbaut wurden, hatte ich mich bis heute nicht weiter damit beschäftigt. Nun stand ich hier mit sieben weiteren Teilnehmern vor dem Landesarchiv und wartete gespannt auf die Geschichten, die uns Björn Berghausen, Geschäftsführer des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchives, erzählen würde.

Premiere des Industriespaziergangs durch Alt-Reinickendorf

Wenn man durch Alt-Reinickendorf läuft, hat man trotz vereinzelter Industriegebäude eher den Eindruck, sich in einem Dorf und nicht in einer Großstadt zu befinden und man fragt sich unweigerlich, wie sich diese Dorfiydille bis heute erhalten konnte. Am 22. August 2018 fand nun zum allerersten Mal der neu entwickelte Industriespaziergang durch Alt-Reinickendorf statt, der Antworten auf diese Fragen liefert. Der Geschäftsführer des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs, Björn Berghausen, führte die Teilnehmer durch den bis heute recht dörflich anmutenden Ortskern von Alt-Reinickendorf.

„Berlin goes ECHY“ – 20 Schülerinnen und Schüler der Emil-Fischer-Schule im BBWA

„Wo finde ich meine Geburtsurkunde?“, „Haben Sie Kopien meiner Zeugnisse?“, „Wird hier öfter versucht einzubrechen, um wertvolle Unterlagen zu stehlen?“, „Müssen die Unternehmen, die ihre historischen Unterlagen ins Archiv bringen, etwas dafür zahlen?“ – das waren nur einige der Fragen, der zwanzig sehr interessierte Schülerinnen und Schüler der Emil-Fischer-Schule bei der gestrigen Archivführung im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv (BBWA).

“Europa in Reinickendorf 2018” – Ausstellungseröffnung im Video

Vom 2. bis 15. Mai fand die bundesweite Europawoche statt. Bei einer Vielzahl von Veranstaltungen und Aktionen waren die Berlinerinnen und Berliner eingeladen, über Europa zu hause und das Zuhause in Europa mehr zu erfahren. Für das Wirtschaftsarchiv bedeutete dies, das eigene Europa-Projekt “Industriespaziergänge in Reinickendorf” vor- und ausstellen zu dürfen, das im Rahmen des Förderinstrumentes “Lokales soziales Kapital” gefördert worden ist. Die Europa-Woche stand diesmal auch im Kontext des Europäischen Kulturerbejahres 2018, zu dessen Programm zur Industriekultur Berlins das Wirtschaftsarchiv ebenfalls seinen Beitrag leistet, indem es im Juni Schülergruppen über die eigene Arbeit und die Wirtschafts- und Industriegeschichte Berlins informiert. Die Eröffnung der Ausstellung “Europa in Reinickendorf” fand am 17. April im Nordfoyer des Rathauses statt, wo sich Projekte aus dem Bezirk präsentierten. Die Taco GmbH hat hieraus ein Video gestaltet und nun veröffentlicht. Ausstellungseröffnung im Video

Fotograf: Marcel Gewies

Borsigwalder Woche – Besuch im Archiv

Nach dem Erfolg der letzten Borsigwalder Woche 2017 fand diese Veranstaltungsreihe auch in diesem Jahr wieder statt: Vom 14. bis zum 19. Mai haben die Borsigwalder (aber nicht nur diese!) die Möglichkeit, den Reinickendorfer Ortsteil nochmal ganz neu kennen zu lernen: Gleich am 14. Mai Besuche im Landesarchiv Berlin und im Wirtschaftsarchiv auf dem Programm. Verbunden wurden die Einblicke ins Archiv mit einem historischen Rundgang über das Werksgelände der Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken.

Unter der Lupe – Auch der spannendste Recherchekurs hat ein Ende

Die letzten Stunden sind angebrochen. Für die Teilnehmer/-innen des Recherchekurses der indisoft GmbH ist heute der letzte Tag bei uns im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv. Es wurde gegoogelt, in digitalen Zeitschriften und Zeitungen gestöbert, sich durch die Berliner Adressbücher mit ihren eingeschränkten Suchmöglichkeiten gequält, die Unternehmensakten der IHK und die unterschiedlichsten Sammlungen in unserem Magazin durchwühlt, die Augias-Suche und die Bestände im Landesarchiv bemüht, Unterlagen im Archiv und Bibliothek des Deutschen Technikmuseum eingesehen, Zeitzeugen interviewt und in Heimatmuseen sowie –vereinen noch nach einem letzten möglichen Hinweis zu dem jeweiligen Unternehmen gefahndet.

Gedenktafel für DDG-Archivgründer Albrecht Scholz

Am 24. März vor fünf Jahren verstarb Prof. Dr. Albrecht Scholz, dem die Deutsche Dermatologische Gesellschaft die Gründung eines DDG-Archivs verdankt. Scholz war nicht nur Dermatologe, sondern auch Wissenschaftshistoriker, Chronist seiner Zunft und Biograph zahlreicher bedeutender Dermatologen, insbesondere auch der jüdischen Hautärzte, die im Nationalsozialismus verfolgt, ermordet oder ins Exil getrieben wurden.

Famis zu Besuch

Heute besuchten vier Auszubildende zu Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste das Wirtschaftsarchiv, um sich über dessen Auftrag und Arbeitsweise zu informieren. Die Famis machen ihre Ausbildung im benachbarten Landesarchiv und brachten deshalb jede menge archivische Vorkenntnis mit, die sie in ihrem ungleich größeren Haus erlernt hatten.