Autor: Tania Estler-Ziegler

Vortrag: Johann Gregor Memhardt und Michiel Matthijszoon Smids. Niederländische Bauingenieure im 17. Jahrhundert in Berlin Brandenburg

Die Vortragsreihe zu „Praktiken und Potentiale von Baugeschichte – Berliner Bauingenieure“ widmet sich 2018 herausragenden Bauingenieuren aus den letzten vier Jahrhunderten, von denen jeder der Stadt seinen Stempel aufgedrückt hat. Der nächste Vortrag im Deutschen Technikmuseum beschäftigt sich mit:

Vortrag: „Städtische Transportinfrastrukturen: Die Ringbahn in Berlin“

Im Rahmen der Vortragsreihe „Berlin 1920-2020: Die Wiederentdeckung der Industriekultur“ des „Berliner Zentrums Industriekultur (bzi)“ findet am 15. Mai 2018 der Vortrag von Prof. Dr. Harald A. Mieg (Humboldt Universität zu Berlin/ETH Zürich) zu „Städtische Transportinfrastrukturen: Die Ringbahn in Berlin“ im Deutschen Technikmuseum statt.

Unter der Lupe – Auch der spannendste Recherchekurs hat ein Ende

Die letzten Stunden sind angebrochen. Für die Teilnehmer/-innen des Recherchekurses der indisoft GmbH ist heute der letzte Tag bei uns im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv. Es wurde gegoogelt, in digitalen Zeitschriften und Zeitungen gestöbert, sich durch die Berliner Adressbücher mit ihren eingeschränkten Suchmöglichkeiten gequält, die Unternehmensakten der IHK und die unterschiedlichsten Sammlungen in unserem Magazin durchwühlt, die Augias-Suche und die Bestände im Landesarchiv bemüht, Unterlagen im Archiv und Bibliothek des Deutschen Technikmuseum eingesehen, Zeitzeugen interviewt und in Heimatmuseen sowie –vereinen noch nach einem letzten möglichen Hinweis zu dem jeweiligen Unternehmen gefahndet.

Unter der Lupe – Ein weiteres Projekt zur Rekonstruktion der Geschichte von Berliner und Brandenburger Unternehmen

Sie erinnern sich sicherlich noch daran, dass letztes Jahr im Oktober sieben Umschüler/-innen der Bildungs- und Umschulungseinrichtung indisoft GmbH die Geschichte von sieben Berliner Unternehmen innerhalb von acht Tagen rekonstruiert und in unserem Archivspiegel die Unternehmensgeschichten veröffentlicht haben.

Kleinstbestände im BBWA – Die Kolonialwaren, Wein- und Butterhandlung August Schach

In den Sammlungen des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs finden sich häufig Briefe, Rechnungen oder andere Korrespondenz, die mich sehr neugierig machen. Dazu gehört ein Konvolut von 157 zumeist Rechnungen von rund 40 Firmen, adressiert an die Colonialwarenhandlung A. Schach aus den Jahren 1889 und 1905. Durch eine Quittung der Steuer-Kasse des Magistrats zu Berlin vom 01. April 1889 erfahren wir, dass es sich um Herrn August Schach handelt.

Vortrag „Die Luftfahrt: Adlershof und Tempelhof im europäischen Vergleich“

Im Rahmen der Vortragsreihe „Berlin 1920-2020: Die Wiederentdeckung der Industriekultur“ des „Berliner Zentrums Industriekultur (bzi)“ findet am 20. Februar 2018 der Vortrag von Prof. Jörg Haspel (Landeskonservator Berlin) zum Thema Die Luftfahrt: Adlershof und Tempelhof im europäischen Vergleich im Deutschen Technikmuseum statt.

Die chemische Wasch-Anstalt und Färberei D. Coundé

Während der Erschließung der Werbe-, Sammel- und Reklamemarkensammlung zeigt ein neugieriger Blick in das Adressbuch des zufällig gewählten Jahres 1914, dass sich in der Wilmersdorfer Straße 74 eine Färbereianname der Firma „D. Coundé“ im gleichen Haus befand, wie die Firma „Reklamemarken A. H. F. Franz“. Vielleicht führte also ein nachbarschaftlicher Stups zu dieser 43mm x 56mm kleinen Werbemarke, welche mit sage und schreibe 75 Filialen warb.

Unter der Lupe – Das Rätsel um die Unternehmensgeschichte der „Blechemballagen-Fabrik Gebr. Koppe“

Das Recherchieren zur Unternehmensgeschichte der Gebr. Koppe AG ähnelt einer Schnitzeljagd, bei der nicht alle Hinweise zum Auffinden des Schatzes gefunden wurden. Das World Wide Web, normalerweise eher üppig mit den Auskünften zu jedem Thema, ist im Fall dieser Firma ziemlich ‚geizig‘ mit Informationen.