Monate: April 2017

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Historie und Gegenwart eines Brandenburger Kunststoffverarbeiters

Am 28. April findet die jährliche Mitgliederversammlung der Chemiefreunde in Erkner statt, der Wiege des Kunststoff-Zeitalters. Die Chemiefreunde erinnern mit ihrem Engagement an den modernen Vater des Kunststoffs, nämlich Bakelit, und haben es sich auf die Fahnen geschrieben, die Bedeutung der Chemie und ihrer Geschichte für das tägliche Leben herauszustellen.

Meine ersten Praktikumswochen mit den Braunkohlenwerken Finkenheerd

Seit dem 10. April 2017 bin ich als Praktikant im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv tätig. Dieses Praktikum läuft im Rahmen meiner dreijährigen Berufsausbildung zur Fachkraft für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Archiv, im Berufsbildungswerk im Oberlinhaus gGmbH. Das Praktikum gibt mir die Möglichkeit, mein Wissen, welches ich in der Ausbildung und Berufsschule bisher erlernt habe, anzuwenden und zu erweitern. Meine Praktikumstage sind montags bis mittwochs in den Berufsschulwochen und montags bis freitags in den Ferienwochen.

Ich bin keine Achivmaus – Arbeiten im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv

Jetzt arbeite ich schon drei Monate im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv und habe mich immer noch nicht an die merkwürdigen Reaktionen von Nicht-Archivaren gewöhnt, wenn ich erzähle, dass ich in einem Archiv arbeite. Von einem freundlichen Desinteresse, über Stirnrunzeln bis hin zu einem abschätzenden Blick über meine Gesamtgestalt – alles habe ich schon erlebt. Am liebsten sind mir aber die Menschen, denen ganz spontan und aus tiefstem Herzen der Satz entfleucht: „Das wäre ja nichts für mich, den ganzen Tag in einem staubigen Keller sitzen und in altem Papier wühlen.“

Praktikum im Schnelldurchlauf

Kurz, doch intensiv genug für einen hilfreichen, sinnvollen Einblick ins Archivwesen – ­ nach drei Wochen ist mein Praktikum im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv zu Ende. Drei Wochen, in denen ich den Bestand S20 „Dokumentation Unternehmensgeschichte“ erschlossen und verzeichnet, viel zu Unternehmensgeschichten recherchiert und mehrere Artikel für den „Archivspiegel“ geschrieben habe.

Motard, nicht Motorrad – die Scheidemandel-Motard-Werke AG

In den 1950er Jahren stellten die Chemie-Nachrichten fest: „Wachsender Wohlstand breiter Bevölkerungskreise, verbunden mit dem ausgeprägten Trend, behaglich zu wohnen, hat dem Kerzengeschäft kräftigen Auftrieb gegeben. […] Die festlich-anheimelnde Atmosphäre des Kerzenlichts möchten in unserer hastigen und betriebsamen Zeit immer weniger Menschen missen. Der Aufschwung des Kerzenabsatzes hat sich auch in diesem Jahr unverändert fortgesetzt.“