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Meine ersten Praktikumswochen mit den Braunkohlenwerken Finkenheerd

Seit dem 10. April 2017 bin ich als Praktikant im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv tätig. Dieses Praktikum läuft im Rahmen meiner dreijährigen Berufsausbildung zur Fachkraft für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Archiv, im Berufsbildungswerk im Oberlinhaus gGmbH. Das Praktikum gibt mir die Möglichkeit, mein Wissen, welches ich in der Ausbildung und Berufsschule bisher erlernt habe, anzuwenden und zu erweitern. Meine Praktikumstage sind montags bis mittwochs in den Berufsschulwochen und montags bis freitags in den Ferienwochen.

Das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv habe ich bei einer Internetrecherche nach einem Praktikumsbetrieb im August 2016 entdeckt. Nach Absprache mit meinen Ausbildern schrieb ich eine Bewerbung und wurde im Herbst zum Bewerbungsgespräch eingeladen, bei dem ich eine Zusage für das Praktikum erhielt.

Meine Aufgabe der ersten Woche war, Metallteile wie Büroklammern und Heftklammern sowie Klebestreifen und Sichthüllen aus Akten zu entfernen, da diese Materialien das Papier auf Dauer schädigen können. Anschließend habe ich die enteisten Akten in Archivmappen umgebettet und die Mappen entsprechend beschriftet. Meine Hauptaufgabe in der nächsten Zeit wird sein, Akten eines älteren Bestandes von Schimmel zu befreien, nämlich Akten der Braunkohlenwerke Finkenheerd aus den jahren 1945-1965. Dabei trage ich einen Schutzanzug mit Mundschutz und Handschuhen. Den Schimmel entferne ich mithilfe eines Schwammes und eines Handbesens. Auch diese Akten werden hinterher umgebettet und signiert.

Meine Betreuerin Frau Estler-Ziegler besuchte außerdem mit mir das in der Nähe befindliche Landesarchiv. Dort recherchierten wir in der Archivsoftware „Augias“ nach Unterlagen und Informationen zu einem Reinickendorfer Wirtschaftsbetrieb.

Die ersten beiden Wochen haben mir sehr gefallen. Mein Praktikum läuft noch bis zum 28. Juli und ich freue mich auf die noch auf mich zukommenden Aufgaben.

Von Diogenes Täschner

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