Monate: Februar 2015

IFA L60 am Tor zur weiten Welt

Moderne Technik „weltweit im Einsatz“

Broschüren und Fotos des IFA-Kombinats Ludwigsfelde im BBWA Während der Erschließung einiger Akten im Bestand S 13 – Bestandergänzende Sammlung fiel vor kurzem eine relativ unscheinbar wirkende gräuliche Schachtel auf, die interessanten Inhalt zum Vorschein brachte: Darin befanden sich Fotos, Broschüren und Poster des VEB IFA-Kombinat Nutzkraftwagen Ludwigsfelde, die nun zur Benutzung bereit stehen.

Wittenauer Besucher vor Wittenauer Archivalien

Die Politik zu Gast im Archiv …

… oder auch: Crowdsourcing leicht gemacht! Am vergangenen Donnerstag besuchten Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Wittenau das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv. Während der fast zweistündigen Veranstaltung konnten die Gäste aus der Nachbarschaft einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Archivs, die räumliche Unterbringung sowie die verschiedenen Aufgabenfelder des Archivpersonals gewinnen.

Werksgelände der Firma S. J. Arnheim im Weddng (BBWA S 7/1698)

Kein Hindernis für die Brüder Sass

Tresorfabrik S. J. Arnheim Die „Tresorfabrik S. J. Arnheim“ war einer der ersten Betriebe überhaupt, der sich auf die Herstellung von Geldschränken spezialisierte. Der Kunstschlosser Simon Joel Arnheim (1802-1875) gründete die Firma im Jahr 1833 in Berlin und war bald ein erfolgreicher Fabrikbetreiber. Als „Königlicher Hofschlosser und Fabrikant“ belieferte er Unternehmer und Bankhäuser mit Geldschränken und später mit ganzen Tresorräumen. Sein Sohn Carl (1851-1905) verlagerte die Produktionsstätte von der Rosenthaler Straße (nahe des „Feuerland“ genannten Industriegebiets) in den nördlich gelegenen Stadtteil Wedding.

Die Woche

August Scherl und „Die Woche“

DER ERSTE ERFOLG IM ZWEITEN ANLAUF August Friedrich Hugo Scherl wird am 24. Juli 1849 in Düsseldorf als Sohn eines Verlegers geboren, wächst jedoch in Berlin auf. Zunächst geht er bei seinem Vater in die Lehre, später dann tritt er in seine Fußstapfen. Nach einigen erfolglosen Versuchen, in der Verlegerbranche Fuß zu fassen, gelingt ihm im zweiten Anlauf sein erster Erfolg: Am 1. Oktober 1883 gründet er die Heribert Kurth & Compagnie. Ein Zuhause findet das junge Unternehmen in der Druckerei des Finanziers Georg Büxenstein in der Zimmerstraße 40/41. Als Chefredakteur wirbt er den Journalisten und Freund Hugo von Kupffer an. 1888 wird die Berliner Lokal-Anzeiger August Scherl & Compagnie KG ins Leben gerufen; im Jahre 1895 wird sie in eine GmbH umgewandelt. Ab 1900 dann firmiert das Unternehmen als August Scherl Verlag GmbH.

RBB-Sendung WAS!

Auftritt im Fernsehen

Beispiele aus der Briefkopfsammlung TV-Magazin WAS! Die Idee, einen Beitrag über Firmennamen zu machen, entstand Anfang Januar 2015 bei zwei rbb-Redakteurinnen des TV-Magazins WAS! Sie fragten sich, wie Firmennamen entstanden sind, warum sie sich geändert haben, wie sie sich zur festen Marke entwickelt haben, ob sie einen Sinn ergeben – und wenn ja – ob sich der tiefere Sinn eines Namens entschlüsseln lässt.