Monate: Juli 2016

Und täglich grüßt das Murmeltier – Bildungsarbeit im Archiv

Erneut besuchten zwei Kurse im Rahmen der Umschulung zum Fachangestellten für Medien und Informationsdienste, Fachrichtung Information und Dokumentation das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv. Nach einer Einführung in den allgemeinen Aufbau eines regionalen Wirtschaftsarchiv und dessen Besonderheiten durch unseren Geschäftsführer Herrn Berghausen, durften die angehenden FAMIs auch einen Blick hinter die Kulissen, in die Schatzkammer des Archivs werfen.

Archiv und Wirtschaft, Heft 2, 2015

Archiv und Wirtschaft 2/2016

Die zweite Ausgabe des Magazins der Wirtschaftsarchivare “Archiv und Wirtschaft” versammelt Aufsätze aus der Jahrestagung 2016, die in diesem Jahr in Zürich stattgefunden hat: Umgang mit einer umfangreichen Produktsammlung am Beispiel von Adidas, eine Fallstudie zur internen Kommunikation bei der schweizerischen Großbank UBS und einen Überblick über die Bankengeschichte der Schweiz. Aus Sicht des beim Thema “Ephemera” stark aufgestellten BBWA sind die Themenschwerpunkte Sammlungen allgemein und bestandergänzende Sammlungen von großem Interesse.

15. Industriekulturabend: Industrietourismus heute

Industrietourismus ist ein neues und bedeutendes Thema für Berlin. Industriebauten als Zeugnisse einer vergangenen Alltagskultur prägen das Gesicht ganzer Stadtteile bis heute. Diese Entwicklung nahm Prof. Dr. Dorothee Haffner vom Berliner Zentrum für Industriekultur (HTW Schöneweide) mit ihrem  Vortrag „Industriekultur als touristischer Faktor“ anlässlich des letzten Industriekulturabends im Goldberger-Saal des Ludwig-Erhard-Hauses am 3. Juni 2016 in den Blick.

Kaufhaus Rudolph Hertzog

Rudolph Hertzog eröffnete 1839 in der Breiten Straße in der Nähe des Stadtschlosses eine „Manufactur-Waaren-Handlung“, aus der das größte Kaufhaus Berlins werden sollte. Das Kleider- und Möbelgeschäft bot „Cattunen, Damasten, Ginghams, Thybets, Merinos, Mousselins de Laine, Mull, Gaze, Englischen Köper und Hemdenflanell, Reiferöcke und dazu eine Auswahl an Trauerartikeln in jedem Genre“ an – und dies zu „soliden, festen Preisen“, auf die sich die Kunden verlassen konnten. Das war ein keineswegs alltägliches Angebot und verhalf dem Kaufhaus schnell zu wirtschaftlichem Erfolg.