Autor: BBerghausen

Eine Fahrt in den Zeittunnel – Praktikum im Wirtschaftsarchiv

Als ich am 09.09.2019 mein Praktikum im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv begann, ging es ging mir wahrscheinlich wie jedem, der sich auf neues Terrain begibt, sich gedanklich damit auseinanderzusetzen, was einen erwartet. Die Grundausrichtung der Tätigkeit – bspw. das Erfassen von Dokumenten, deren Beschriftung und fachgerechte Lagerung, um nur einige Beispiele zu nennen – waren mir schon bekannt. Ich hatte zuvor Erfahrungen in einem Museum gemacht, die mich nicht ganz so blauäugig an die Sache herangingen ließen.

„Kiepert am Knie – Bücher für Sie“

„Kiepert am Knie – Bücher für Sie“ war der eingängige Slogan, der solange bestand hatte, wie der Ernst-Reuter-Platz noch „das Knie“ war. 1955/56 dann entstand auf dem Eckgrundstück das „Haus Hardenberg“ nach Plänen des Architekten Paul Schwebes, der auch für das Telefunkenhochhaus (heute TU Berlin) und das Bikini-Haus verantwortlich zeichnete.

“Die” Gewerbeausstellung für Berlin – Treptow 1896

Eine Weltausstellung wurde es nicht, aber es wurde „die“ Gewerbeausstellung für Berlin, die 1896 in Treptow ausgerichtet wurde. Die Ausgangsbedingungen waren schlecht: Weder Kaiser Wilhelm II. noch die Handelskammern der Bundesstaaten zeigten sonderliches Interesse an der Ausrichtung. Es ist dem Berliner Unternehmertum zu verdanken, unter ihnen die Persönlichkeiten Ludwig Max Goldberger, Fritz Kühnemann und Bernhard Felisch, dass Berlin seine Ausstellung doch bekam.

Kurz, aber oho

Ein Praktikum im Archiv?! Da ich ursprünglich aus einer anderen Branche komme und schon lange Interesse für die Informationswissenschaften habe, bin ich Herrn Berghausen und Frau Estler-Ziegler sehr dankbar für die Möglichkeit einen kleinen Einblick in das Berlin-Brandenburgische-Wirtschaftsarchiv zu bekommen in Form eines kurzen Praktikums.