Autor: BBerghausen

Vortrag: Strom für die Welt – Wie die Elektropolis Berlin den Weltmarkt eroberte

Die Vortragsreihe „Berlin 1920-2020: Die Wiederentdeckung der Industriekultur“ hat seit Herbst 2017 bereits wichtige Themen beleuchtet, indem die vielfältigen Verbindungen von Stadt und Industriekultur im internationalen Vergleich ausgewählter Fallstudien vorgestellt werden. Die Vortragsreihe wird bis Januar 2019 vom Deutschen Technikmuseum, dem Berliner Zentrum Industriekultur sowie vom Verband Deutscher Ingenieure und vom Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung der Humboldt-Universität veranstaltet. Die Reihe ist Teil von Sharing Heritage, dem Programm zum Europäischen Kulturerbejahr 2018.

Keine Atempause …

Berlin ist ständig in Bewegung, laufend im Wandel. Das Straßenbild ändert sich fortwährend, manchmal scheinbar über Nacht. Um hier im Gedächtnis zu bleiben, Präsenz zu zeigen und dennoch den Nerv der Zeit zu treffen, sind Ideen gefragt und heiß umkämpft – ein Kaleidoskop des Erfindungsreichtums, genauso schnelllebig und wandelbar wie die Metropole selbst. So verwundert es nicht, dass auch die traditionsreichsten Unternehmen der Hauptstadt versuchen müssen, Schritt zu halten. Bei der Durchsicht und Erschließung der Werbe- und Firmenschilder des Kiepert-Bestandes verharrten wir einen Augenblick in diesen Momentaufnahmen der Ideenfindung.

Gedenktafel für DDG-Archivgründer Albrecht Scholz

Am 24. März vor fünf Jahren verstarb Prof. Dr. Albrecht Scholz, dem die Deutsche Dermatologische Gesellschaft die Gründung eines DDG-Archivs verdankt. Scholz war nicht nur Dermatologe, sondern auch Wissenschaftshistoriker, Chronist seiner Zunft und Biograph zahlreicher bedeutender Dermatologen, insbesondere auch der jüdischen Hautärzte, die im Nationalsozialismus verfolgt, ermordet oder ins Exil getrieben wurden.

Archiv und Wirtschaft, Heft 2, 2015

Archiv und Wirtschaft 1/2018

Die erste Ausgabe der Zeitschrift “Archiv und Wirtschaft” 2018 erscheint dieser Tage und befasst sich in ihrem Berichtsteil mit der Bedeutung des Kulturgutschutzgesetzes für die Wirtschafts- und Unternehmensarchive in Deutschland. Überdies liefert das Archiv des Prothesenherstellers Ottobock, mit dem das BBWA den 17. Industriekulturabend bestritten hat, Informationen zur Ausstellung von Fotografien des Unternehmers und Fotografen Max Näder.

Tag der Archive 2018 – ein voller Erfolg

Am Sonnabend, dem 3. März, luden bei klirrender Kälte elf Berliner Archive die interessierte  Berliner Öffentlichkeit zum 9. Tag der Archive ein. In Reinickendorf konnten „Drei auf einen Streich“ besucht werden, denn Landesarchiv, WASt und Wirtschaftsarchiv hatten ihr Programm aufeinander abgestimmt und eng kooperiert. Fast 500 Besucherinnen und Besucher kamen an den Eichborndamm – mehr als hundert nutzten das Angebot des BBWA.

Europäisches Kulturerbejahr – BBWA beteiligt sich am Schülerprogramm

2018 ist Europäisches Kulturerbejahr! Das Themenjahr ruft dazu auf, das europäische Erbe in unseren Städten, Dörfern und Kulturlandschaften zu erkunden. Unter dem Leitthema „Die Europäische Stadt“ realisiert die Route der Industriekultur Berlin mit Ihren Standorten und Partnern, zu denen das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv gehört, ein Programm für Schülerinnen und Schüler, das die Entwicklung Berlins zur europäischen Metropole in den Blick nimmt.

Famis zu Besuch

Heute besuchten vier Auszubildende zu Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste das Wirtschaftsarchiv, um sich über dessen Auftrag und Arbeitsweise zu informieren. Die Famis machen ihre Ausbildung im benachbarten Landesarchiv und brachten deshalb jede menge archivische Vorkenntnis mit, die sie in ihrem ungleich größeren Haus erlernt hatten.

S7_1710_Heinrich_Freese

Zwischen Wilhelmsruh und Französisch Buchholz

Wenn man Pankow beschreiben will, kann man trocken sagen: “Der 1920 geschaffene Berliner Bezirk Pankow gliedert sich in die Ortsteile Blankenburg, Blankenfelde, Buch, Buchholz, Heinersdorf, Karow sowie Niederschönhausen, Rosenthal und Wilhelmsruh”. Einige Ortstiele aber sind – gar nicht trocken – Stätten intensivster Produktion und bemerkenswerten Gewerbfleißes gewesen.

Karl Paulke und sein Kopfwaschpulver

Das am 30.04.1951 ausgefüllte Formular zur kostenlosen Aufnahme in das „ABC der Westberliner Wirtschaft“ wirbt mit dem ellenlangen Fabrikationsprogramm „Kopfwaschpulver u. Seifen-Shampoo; Oel-Haarwäsche; fl. Kopfwaschseife; fl. Handwaschseife; Eau de Cologne; Parfums; Mundwässer-Zahnpflegemittel; Kopf- u. Toilette-Wässer; Haarpflegemittel u. Haarkuren; Brillantine-Pomade; Frisiercreme; Haaröle; Haarglanzmittel u. Fixateure; Haartönungsmittel; Salben-Creme-Hautöl; Badepräparate; Körperpflege-Artikel; Rasierbedarf; Manicure-Einrichtungen-Instrumente-Präparate.“