Autor: BBerghausen

Kulturelle Vielfalt – erfolgreicher erster Berliner Landesarchivtag

Mit mehr als 220 Teilnehmenden haben sich gestern mehr Interessierte in der Berlinischen Galerie zum 1. Berliner Archivtag eingefunden, als vorher erwartet worden war. Doch hat das Thema „Kulturelle Vielfalt“ offenbar viele bewegt, die vom jüngst gegründete Berliner Landesverband des VdA (Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V.) organisierte Veranstaltung zu besuchen.

D. Täschner vor seinem bestand im Zwischenarchiv

Rückblick auf sieben Monate Praktikum

Mein Praktikum begann am 10. April 2017. Meine erste Aufgabe war, den Bestand der Geyer-Werke von Metall und Weichmachern, wie sie z. B. in Klarsichthüllen enthalten sind, zu befreien. Hinterher habe ich die Akten in Archivmappen umgebettet und die Mappen beschriftet. Eigentlich sollte ich zu dem Zeitpunkt schon mit dem für mich bestimmten Bestand des VEB Braunkohlenwerks Finkenheerd beginnen. Dieser war jedoch verschmutzt und die entsprechende Ausrüstung zur Entfernung des Schmutzes war noch nicht geliefert. Die Geyer-Akten waren für mich ein guter Einstieg für die darauffolgenden Aufgaben.

Druckmaschine

Vortrag – Die technologische Transformation der Druckindustrie und die Selbstwahrnehmung der Beschäftigten

Im Rahmen der Vortragsreihe „Geschichte neuer Technologien“ lädt der Sprengel Berlin-Brandenburg des Vereins Deutscher Ingenieure zum Vortrag am 5. Oktober in das Technikmuseum: „‚Maschinenmenschen‘ am Satzcomputer. Die technologische Transformation der Druckindustrie und die Selbstwahrnehmung der Beschäftigten“ lautet der Vortrag von PD Dr. Karsten Uhl.

Archiv und Wirtschaft, Heft 2, 2015

Archiv und Wirtschaft 3/2017

In der Herbstausgabe von „Archiv und Wirtschaft“ wird das Thema Familienunternehmen fortgesetzt, nun mit einem Schwerpunkt auf der Unternehmerbiographie und ihren Quellen. Die Aufsätze sind Ausarbeitungen der Vorträge der Jahrestagung der Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare, die in diesem Jahr bei Henkel in Düsseldorf stattgefunden hat.

Ausstellungshallen am Kaiserdamm – Entstehung des Messegeländes

Berlin liebt Massenereignisse, und das Berliner Jahr wird weniger durch Heiligenfeiertage als durch den Rhythmus der Ausstellungen „unter dem Funkturm“ getaktet. Drei von ihnen gehen unmittelbar auf die 1920er Jahre zurück: Grüne Woche, Funkausstellung und Automobilausstellung. Nach Ausstellungen in den Stadtbahnbögen der Georgenstraße und in den Ausstellungshallen am Zoo ließ der Verein Deutscher Motorfahrzeugindustrieller 1914 durch Hans Alfred Richter eine repräsentative Halle am Stadtbahnring in Charlottenburg errichten. Nach Kriegsende 1918 wurden durch die dekretierte Demilitarisierung ehemalige Kasernengelände für andere Nutzungen frei.