Alle Artikel mit dem Schlagwort: Industriekulturabend

Von Feuerland nach Wildau

„Und als das eiserne Tier mit seinem Gesicht in die Flucht der Eisenbänder hineinglotzte, zischte und ächzte es plötzlich lauter, und dann, ohne dass man zuvor irgendeinen Willen oder eine Anspannung bemerkt hätte, kam es zu ihnen heran. Marie entdeckte auf dem offenen Führerstand der Lokomotive einen Mann in Uniform, der sich an Hebeln zu schaffen machte, dann kam der Tender, dann kamen die grünen Wagen, eingehüllt vom Dampf, in dem das alles vor ihr mit einem Schreien von Metall auf Metall auch schon wieder zum Stehen kam und Marie schlug das Herz bis zum Hals.“ (1)

Ottobock auf Bötzow – 18. Industriekultrabend des BBWA

Am 10. November kombinierte das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv auf seinem 18. Industriekulturabend historische Themen mit aktuellen Anlässen: Das Veranstaltungsformat zeigt, dass die Wirtschaftsgeschichte nichts völlig Vergangenes ist, sondern in der Gegenwart fortwirkt und unsere Zukunft mitbestimmt. Dieses Mal ging es um die Nachnutzung von Industriebauten für vielfältige kulturelle, wirtschaftliche und gesellschaftliche Projekte, nämlich den Umbau der alten Bötzow-Brauerei.

17. Industriekulturabend: „Fahrzeuge aus Ludwigsfelde

Zum 16. Juni 2017  hat das Wirtschaftsarchiv wieder zu einem Industriekulturabend in Brandenburg geladen. Als Veranstaltungsort stellte unser Kooperationspartner, das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, seinen Veranstaltungssaal im historischen Kutschstall in Potsdam zur Verfügung und gab dem vierten Potsdamer Themenabend einen attraktiven und würdigen Rahmen.

Veranstaltung: “Fahrzeuge aus Ludwigsfelde”

Am 16. Juni wird der 17. Industriekulturabend zum Thema “Fahrzeuge aus Luidwigsfelde” stattfinden. Die 80-jährige Industriegeschichte des Standortes Ludwigsfelde hält einige Überraschungen bereit: Das Flugzeugmotorenwerk von 1936 wurde nach 1945 demontiert, hier entstanden ab 1952 Schiffsdieselmotoren, wo in der Folge Motorroller und Nutzkraftwagen gefertigt wurden.

15. Industriekulturabend: Industrietourismus heute

Industrietourismus ist ein neues und bedeutendes Thema für Berlin. Industriebauten als Zeugnisse einer vergangenen Alltagskultur prägen das Gesicht ganzer Stadtteile bis heute. Diese Entwicklung nahm Prof. Dr. Dorothee Haffner vom Berliner Zentrum für Industriekultur (HTW Schöneweide) mit ihrem  Vortrag „Industriekultur als touristischer Faktor“ anlässlich des letzten Industriekulturabends im Goldberger-Saal des Ludwig-Erhard-Hauses am 3. Juni 2016 in den Blick.

Veranstaltung: “Reiseziel Berlin”

Berlin ist „in“. Die deutsche Hauptstadt erlebt seit dem Fall der Mauer einen beispiellosen Tourismusboom und gilt heute als einer der faszinierendsten und lebenswertesten Orte, den die Welt zu bieten hat. Tourismusindustrie und Industrietourismus sind das Thema des 15. Abends zur  Industriekultur, der vom Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv und seinem Kooperationspartner, dem Verein für die Geschichte Berlins, gegr. 1965 e.V., veranstaltet wird.

Werk Hennigsdorf (Foto: Strunk)

Parforceritt durch 106 Jahre Hennigsdorfer Industriegeschichte

Dargestellt werden im Rahmen eines weiteren Themenabends zur Industriekultur die vielschichtigen Zusammenhänge bei der Entwicklung des Industriestandortes Hennigsdorf besonders im Hinblick auf mehr als 100 Jahre Lokomotivbau aus technischer, ökonomischer und politischer Sicht. Mit interessanten Hintergrundinformationen und Bildmaterial zur Produktion von Dampf-, Diesel- und insbesondere Eloks sowie auch anderer Fertigungsbereiche in Hennigsdorf werden die Herausforderungen thematisiert, die der Wandel des Standtortes mit sich brachte.

Ostbahnhof (Bild: Stiftung Deutsches Technikmuseum)

13. Industriekulturabend „Auf dem Weg zur Eisenbahnmetropole“

Eisenbahnbau als Geburtshelfer beim Aufstieg Berlins zur Wirtschaftsmetropole Der 13. Abend zur Industriekultur mit dem Thema „Auf dem Weg zur Eisenbahnmetropole. Berlins Bahnhöfe im Industriezeitalter“ begab sich zurück in die vierziger Jahre des 19. Jahrhunderts, als in alle Himmelsrichtungen Schienentrassen verlegt wurden und das zukünftige Stadtbild und die Siedlungsstruktur Berlins neue Formen annahmen.