Meine Recherche im Wirtschaftsarchiv – Ferdinand Neumann GmbH
In einer Recherche-Übung im Rahmen meines Praktikums beschäftigte ich mich in den letzten Wochen mit der Ferdinand Neumann GmbH.
In einer Recherche-Übung im Rahmen meines Praktikums beschäftigte ich mich in den letzten Wochen mit der Ferdinand Neumann GmbH.
Am 23 Mai 1949 legte der Parlamentarische Rat das Grundgesetz vor, am gleichen Tag wurde die Messerschmiede von Max und Werner Lehmann in die Handwerksrolle eingetragen. Ein gutes Datum – das Grundgesetz ist nach 75 Jahren Basis unserer Demokratie, doch selbst der Betrieb von Lehmann wurde ungewöhnlich alt: 70 Jahre.
Als Wirtschaftsarchivarin kann ich keine Zeitung oder Zeitschrift mehr durchsehen, ohne dass mir „spannende“ Anzeigen ins Auge fallen. So auch geschehen bei der Erschließung der Mitteilungen des VBKI e. V. vom November/Dezember 1957. Die Anzeige der Buch-, Kunst- und Steindruckerei Max Lichtwitz mit dem Hinweis auf ihr 95-jähriges Bestehen erweckte meine Neugier und führte zu Funden in unserem eigenen Bestand und im Bestand des Landesarchivs.
Unter der Rubrik “Handel und Gewerbe im Lützow-Viertel” hat Prof. Dr. Paul Enck in unserem Archivspiegel sieben einzelne Unternehmen vorgestellt, die sich ab 1830 im Lützow-Viertel niedergelassen haben. Ab heute startet eine neue Serie unter der Rubrik „Jüdische Gewerbebetriebe im Lützow-Viertel“. Die Langversion der Geschichte können Sie im Kiez-Blog mittendran – Nachrichten für Tiergarten-Süd lesen.
Der 30. Industriekulturabend des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs mit mehr als hundert Teilnehmenden beleuchtete im Ludwig-Erhard-Haus die Geschichte der Bundesdruckerei und ihrer Vorgänger.