Alle Artikel mit dem Schlagwort: Industriekultur

Heckert & Co. (1845 bis 1977) – Vom Kronleuchter zur Neon-Lichtreklame

Eine Rechnung der Firma Heckert & Co. “für Neonbuchstaben, bestehend aus kantigen Reliefkörpern und seitlichen Blenden aus verbleitem Stahlblech (…) außen blau gestrichen, lackiert und mit blauem Leuchtstoffrohr belegt” an die Firma Hans-Henning Endres KG von 1964 machte mich neugierig. Was war das für ein Unternehmen, das 1963 sein 118-jähriges Jubiläum feierte und das mit einer blau-goldenen Jubiläumsmarke kundtat.

Reinickendorfer Industriegeschichte – Fahrradtour mit dem ADFC

Zwanzig Radfahrer mit Interesse an der Reinickendorfer Industriegeschichte trafen sich am Sonntag, dem 19. Mai, zu einem Industriespaziergang der anderen Art – nicht zu Fuß, sondern mit dem Drahtesel. Zusammen mit dem ADFC Reinickendorf veranstaltete das Wirtschaftsarchiv eine Fahrradtour auf den Spuren der Reinickendorfer Wirtschafts- und Industriegeschichte.

Eine Dienstreise und ihre Folgen

Über meine 4-tägige Dienstreise ins Ruhrgebiet habe ich Ihnen, lieber Leser, schon am 08. April 2019 berichtet. Ich weiß jetzt, dass der übermäßige Genuss von Besichtigungstouren im Bereich „Industriekultur“ süchtig macht. Und zwar so süchtig, dass ich am Ostermontag unbedingt in die Lausitz fahren musste, um mir die „Energiefabrik Knappenrode“ anzusehen.

Bekannt auf den Bühnen der Welt, nun im BBWA: Gerling + Arendt Planungsgesellschaft!

Nach dem zweiten Weltkrieg gab es in Deutschland für Architekten und Bauingenieure viel zu tun. Es mussten nicht nur die Ruinen wiederaufgebaut und Raum für das Wirtschaftswunder geschaffen werden, sondern auch Theater, Konzertsäle und Veranstaltungszentren. Viel Arbeit wartete auf Professor Walter Unruh, den Planer und Technischen Direktor, und seinen Kollegen Professor Gerhard Graubner, Spezialist für technische Theaterbauten, die mit ihrer Zusammenarbeit den Grundstein für die Gerling + Arendt Planungsgesellschaft mbH legten. Diese Firma sollte nicht nur in Deutschland unzählige Projekte verwirklichen, sondern auch bis ans Ende der Welt gerufen werden.

Unter der Lupe – Die erste deutsche Stahlfederfabrik “Heintze & Blanckertz”

„Im Oktober 1856 wurden dann mittelst der Spindelpresse, so eigentlich die einzige Maschine dieses Zweiges der Technik, die ersten deutschen Stahlfedern fabrikmäßig hergestellt. Mit welchen wahren Feuereifer man an die Arbeit ging und welche Erfolge man erreichte, das erhellt wohl am besten daraus, dass die Federn von Heintze & Blanckertz auf der Weltausstellung in London 1862 bereits mit einer Preismedaille ausgezeichnet wurden.“ (1)

Industriespaziergang am Eichborndamm – die Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken

Vor sechs Wochen begann mein Praktikum im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv und obwohl ich wusste, dass diese Gebäude ursprünglich zur Herstellung von Waffen erbaut wurden, hatte ich mich bis heute nicht weiter damit beschäftigt. Nun stand ich hier mit sieben weiteren Teilnehmern vor dem Landesarchiv und wartete gespannt auf die Geschichten, die uns Björn Berghausen, Geschäftsführer des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchives, erzählen würde.

Premiere des Industriespaziergangs durch Alt-Reinickendorf

Wenn man durch Alt-Reinickendorf läuft, hat man trotz vereinzelter Industriegebäude eher den Eindruck, sich in einem Dorf und nicht in einer Großstadt zu befinden und man fragt sich unweigerlich, wie sich diese Dorfiydille bis heute erhalten konnte. Am 22. August 2018 fand nun zum allerersten Mal der neu entwickelte Industriespaziergang durch Alt-Reinickendorf statt, der Antworten auf diese Fragen liefert. Der Geschäftsführer des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs, Björn Berghausen, führte die Teilnehmer durch den bis heute recht dörflich anmutenden Ortskern von Alt-Reinickendorf.