Alle Artikel mit dem Schlagwort: Unternehmensgeschichte

Unter der Lupe – Das Rätsel um die Unternehmensgeschichte der „Blechemballagen-Fabrik Gebr. Koppe“

Das Recherchieren zur Unternehmensgeschichte der Gebr. Koppe AG ähnelt einer Schnitzeljagd, bei der nicht alle Hinweise zum Auffinden des Schatzes gefunden wurden. Das World Wide Web, normalerweise eher üppig mit den Auskünften zu jedem Thema, ist im Fall dieser Firma ziemlich ‚geizig‘ mit Informationen.

Unter der Lupe – Rekonstruktion der Geschichte von sieben Berliner Unternehmen

Die Berliner Adressbücher, die Handels-Register des Amtsgerichts Berlin-Mitte aus den 20er und 30er Jahren, die Unternehmensmitgliedsakten der IHK und Sammlungsbestände des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs sowie die Aktenbestände des Landesarchivs Berlin sind Quellen für sieben angehende Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (FaMI) der indisoft GmbH, die zurzeit ihren Recherchekurs im BBWA absolvieren.

Kleinstbestände im BBWA – Die Jubiläumsschriften der Wesenberg Schokoladenfabrik

Bestenfalls sollte eine Unternehmensgeschichte geschrieben und veröffentlicht sein – und dafür braucht es die Quellengrundlage, mit der die Geschichte eines Unternehmens für die Nachwelt aufzubewahren ist, bestenfalls sach- und fachgerecht in einem Archiv. In der Wirklichkeit ist dies aber bei den meisten Unternehmen, die geschlossen werden, nicht der Fall. Häufig werden nur wenige Dokumente überliefert, die etwas zur Historie beitragen können oder den Arbeitsalltag widerspiegeln, ausgewählt vom Zufall, dem Schicksal oder dem Laien. Hier sind es oftmals die schönen Dinge, die von ehemaligen Mitarbeitern oder anderen Interessierten gesammelt und aufbewahrt werden.

Motard, nicht Motorrad – die Scheidemandel-Motard-Werke AG

In den 1950er Jahren stellten die Chemie-Nachrichten fest: „Wachsender Wohlstand breiter Bevölkerungskreise, verbunden mit dem ausgeprägten Trend, behaglich zu wohnen, hat dem Kerzengeschäft kräftigen Auftrieb gegeben. […] Die festlich-anheimelnde Atmosphäre des Kerzenlichts möchten in unserer hastigen und betriebsamen Zeit immer weniger Menschen missen. Der Aufschwung des Kerzenabsatzes hat sich auch in diesem Jahr unverändert fortgesetzt.“

Die Mauer muss weg – Asbest und die Berliner Mauer

Der Markenname „Eternit“ bezieht seine symbolische Bedeutung vom lateinischen „aeternitas“ und suggeriert unendliche Haltbarkeit. Das vom Österreicher Ludwig Hatschek 1900 erfundene und 1903 patentierte Verfahren der „Herstellung von Kunststeinplatten aus Faserstoffen und hydraulischen Bindemitteln“ (sprich Zement) stellte einen vielseitig einsetzbaren Baustoff her: Dachplatten, Innenraumplatten, Fassadenelemente, Lüftungsrohre und Dachrinnen, Bremsbeläge, Isolierungen in Elektrospeicherheizgeräten, Föhnen und Toastern, Fruchtsaftfiltern, Blumenkübeln.