Vier Monate Praktikum – Die Zeit ging viel zu schnell vorbei!
Vom 26. März bis 27 Juli habe ich mein Betriebspraktikum im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv absolviert.
Vom 26. März bis 27 Juli habe ich mein Betriebspraktikum im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv absolviert.
Gemeinhin stellt man sich unter einem Archiv dunkle, verwinkelte Kellerräume vor, deren vom Staub der Jahrhunderte geschwängerte Luft sich muffig und schwer auf die Lunge legt. Das Personal entspringt in vielen Köpfen eher einem wilhelminischen Herrschaftshaus: die Archivarin eine verhärmte Dame älteren Semesters mit strenger Frisur und stechendem Blick, der Archivar vom Typ mürrisch-zerstreuter Professor mit Kneifer und Pfeife. Ein wenig einladendes Bild, welches sich seit Generationen erstaunlich hartnäckig hält.
Ich bin Heiko Güldner und gerade 20 Jahre alt geworden. Ich mache gerade eine Ausbildung als Fachkraft für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Archiv im 2. Lehrjahr im Oberlin Berufsbildungswerk Potsdam. Gerade habe ich im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv mein 4-monatiges Praktikum begonnen und freue mich sehr auf die Zeit.
Nach langen Monaten der Theorie und Trockenübungen, unzähligen Datenblättern, Katalogisierungsübungen, Rechercheaufgaben in den Onlineangeboten einer unüberschaubaren Zahl großer und kleiner Archive, Bibliotheken, Museen und anderer Informationsanbieter begann am 08.01.2018 endlich mein Praktikum im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv.
Mein Praktikum begann am 10. April 2017. Meine erste Aufgabe war, den Bestand der Geyer-Werke von Metall und Weichmachern, wie sie z. B. in Klarsichthüllen enthalten sind, zu befreien. Hinterher habe ich die Akten in Archivmappen umgebettet und die Mappen beschriftet. Eigentlich sollte ich zu dem Zeitpunkt schon mit dem für mich bestimmten Bestand des VEB Braunkohlenwerks Finkenheerd beginnen. Dieser war jedoch verschmutzt und die entsprechende Ausrüstung zur Entfernung des Schmutzes war noch nicht geliefert. Die Geyer-Akten waren für mich ein guter Einstieg für die darauffolgenden Aufgaben.
Seit dem 10. April 2017 bin ich als Praktikant im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv tätig. Dieses Praktikum läuft im Rahmen meiner dreijährigen Berufsausbildung zur Fachkraft für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Archiv, im Berufsbildungswerk im Oberlinhaus gGmbH. Das Praktikum gibt mir die Möglichkeit, mein Wissen, welches ich in der Ausbildung und Berufsschule bisher erlernt habe, anzuwenden und zu erweitern. Meine Praktikumstage sind montags bis mittwochs in den Berufsschulwochen und montags bis freitags in den Ferienwochen.
Kurz, doch intensiv genug für einen hilfreichen, sinnvollen Einblick ins Archivwesen – nach drei Wochen ist mein Praktikum im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv zu Ende. Drei Wochen, in denen ich den Bestand S20 „Dokumentation Unternehmensgeschichte“ erschlossen und verzeichnet, viel zu Unternehmensgeschichten recherchiert und mehrere Artikel für den „Archivspiegel“ geschrieben habe.
Mein Praktikum im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv begann im winterlichen Dezember. Zentrale Aufgabe war es, die Werbemittelsammlung zu verzeichnen. Als Studentin der Museumskunde war ich schon sehr gespannt darauf zu erfahren, wie im Archiv mit dem Thema „Sammlung“ umgegangen wird.
Voller Vorfreude habe ich gestern mein zwölfwöchiges Praktikum im BBWA begonnen.
Der Bestand des Verbandes Berliner Kaufleute und Industrieller ist ein wichtiges Zeugnis Berliner Industriekultur. Teil des Bestandes ist die historische Bibliothek des VBKI, worin sich interessante Einzelbände finden. Bereits 1879 gegründet, vertraten die damaligen Kaufleute und Industrielle bereits mit der Festlegung eines Ehrenkodex selbst verordnete Werte. Diese finden sich auch heute noch in den „Leitsätzen ehrbarer Kaufleute“ wieder und sollen das Wirtschaftshandeln auf ethische Grundlagen stellen.