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Industriespaziergänge – Projekt hat Fahrt aufgenommen

Das bereits mit öffentlichem Interesse beworbene Projekt „Industrie-Spaziergänge in Reinickendorf“ hat angefangen. Die Teilnehmer haben sich bereits i n mehreren Informationsrunden getroffen, die Routen aufgeteilt und Rechercheergebnisse und -tipps ausgetauscht.Unser Projekt umfasst: das Abgehen verschiedener wirtschaftsgeschichtlich interessanter Orte in Reinickendorf nach Vorgabe; das Erheben lokaler Daten und die Recherche nach Informationen in den Akten sowie die Zusammenstellung der gewonnenen Erkenntnisse. Mit den Teilnehmern zusammen soll ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte Reinickendorfs entstehen. Sieben Spaziergänge sollen ausgearbeitet und in sieben Faltblättern grafisch und mit Informationen dargestellt werden:

Fabrikhof auf der Route Flotten-/Kopenhagener Straße (Foto: BBWA/Dombek)

Fabrikhof auf der Route Flotten-/Kopenhagener Straße (Foto: BBWA/Dombek)

(1) Borsigwalde (nördl. HolzhauserStraße/Eichborndamm),
(2) Lübarser/Oranienburger Straße,
(3) Kopenhagener/Flottenstraße,
(4) Roedernallee,
(5) Saalmannstraße/Ollenhauer Straße,
(6) Mudrack-/Residenz-/Amendesstraße und
(7) Wittestraße.

Hierzu hat es eine Einführungsveranstaltung gegeben, bei dem die Aufgabenteilung und die einzelnen Schwerpunkte der Teilnehmenden besprochen: Neben einer ersten Fotorecherche („Fotorallye“) und der Identifikation interessanter Industriegebäude am Wegesrand werden erste Blicke in die Berliner Adressbücher geworfen und sogar schon in Akten und Büchern recherchiert – je nach Fähigkeiten der Projekteilnehmer.

Am Ende sollen Faltblätter, Texte für die Führungen und vielleicht eine Internet-Karten-Lösung stehen. Doch davon sind wir noch weit entfernt. Derzeit werden die Projektstände der „Straßengangs“ (das sind die jeweils Zuständigen) abgeglichen, wobei sich Kopenhagener Straße und Alt-Reinickendorf als ergiebig, die Ollenhauer Straße eher als Enttäuschung entpuppten.
Eine Idee aus dem Kreis der Teilnehmenden wird schon jetzt als Kür des Projektes angesehen – nämlich eine Fahrradtour durch Reinickendorf zu planen, die etwas weiter verstreute Perlen der Wirtschaftsgeschichte verbinden könnte, etwa den Propellerbau in Waidmannslust oder Zwangsarbeitergedenkstätten am Rand der Industriegebiete.

Wir haben ja ein Jahr Zeit!

 

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