Wirtschaftsgeschichte
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Das Klappern der Mühlen an der Schönhauser Allee

Felder und Wiesen entlang de Schönhauser Allee – das war die Idylle vor der Industrialisierung. Im 18. Jahrhundert explodierte Berlins Einwohnerzahl förmlich: Die Leute strömten aus der Provinz nach Berlin, erst recht nach der Reichsgründung, um hier Arbeit und ihr Glück zu finden.

Für die Neu-Berliner entstand nach dem ersten Bauboom um 1870 mit eher großen Wohnungen schnell Wohnraum. Der Hobrecht-Plan legte 1862 die Stadtstruktur fest: Prenzlauer und Schönhauser Allee sowie Greifswalder Straße gliederten die neu entstehenden Wohnblöcke, die so schnell wuchsen, dass bisweilen Massenquartiere mit mehreren finsteren Hinterhöfen an Felder grenzten.

Diese Schlafburgen waren aber immer noch so weit vom Berliner Zentrum entfernt, dass man hier den großen Zentralschlachthof einrichten konnte – nachdem man die Feldgemark flugs eingemeindet hatte. Hierzu mehr in der Bezirkswirtschaftsgeschichte „Industrialisierung am Prenzlauer Berg“ von 2013/14.

 

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