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Berlin ist nicht Boxberg

Zwei Wochen lang verbringt ein rheinland-pfälzischer Gymnasiast sein Schulpraktikum im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv – und hat die Gelegenheit, nicht nur Archivarbeit kennen zu lernen, sondern auch das Glück, Berliner Sensationen zu erleben.

“Hallo. Mein Name ist Marcel Michels, ich habe vor einiger Zeit das achtzehnte Lebensjahr erreicht und komme aus Boxberg. Um Ihre nun brütenden Zellen zu beruhigen, nein, Sie müssen dieses bescheidene kleine Dorf nicht kennen. Es liegt tief in der ohnehin schon abgeschiedenen Eifel, hat lediglich 220 Einwohner und bis auf meine Wenigkeit nicht wirklich viel zu bieten.

Praktikum im regionalen Wirtschaftsarchiv der Hauptstadt

Nun bin ich in Berlin angekommen, wo gerade die Fußball Weltmeisterschaft alles beeinflusst, was es zu beeinflussen gibt. Nicht dass der ganze U-Bahn- und Busverkehr einem solchen Provinzkind wie mir nicht schon genug zu schaffen machen würde, läuft dieser nicht einmal planmäßig ab und kein einziges elektronisches Hilfsmittel kann mich aus diesem Großstadtdschungel befreien. Auch die Events und Veranstaltungen mit Hunderttausenden von Besuchern, wie das WM-Finale und die Party zum Einzug der Nationalmannschaft in Berlin, sind etwas vollkommen Neues, aber dennoch Großartiges für mich.

Der Grund für meinen Besuch in Berlin sind allerdings nicht die Schönheit und die Veranstaltungen, die diese Stadt zu bieten haben, sondern mein zweiwöchiges Praktikums im Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv.

Jubelnde Vorfreude auf das Praktikum

Jubelnde Vorfreude auf das Praktikum

Ich bin mit mannigfaltigen Erwartungen in diese wissenschaftliche Institution gekommen. Zunächst einmal – da es sich um mein bislang erstes Praktikum handelt – möchte ich einen fundierten Eindruck in die Arbeitswelt zu erlangen. Außerdem möchte ich meine Ausdruckweise verbessern und das bereits in der Schule Gelernte anwenden. In meinem Erwartungshorizont für dieses Praktikum schrieb ich außerdem: „Ich bin gespannt darauf zu erfahren, wie es ist, in einer Metropolenregion zu arbeiten, wie es sich anfühlt, eine Dreiviertelstunde mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Stadt zur Arbeit zu fahren, und wie die kulturellen und kulinarischen Möglichkeiten Berlins die Arbeitsatmosphäre prägen.”

Abschließend bleibt nur noch der hoffnungsvolle Blick auf die kommenden zwei Wochen, welche mir am Ende wohl als eine der prägendsten Zeiten im Gedächtnis bleiben werden.”

„Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.” – Albert Einstein

Geschrieben von M. Michels

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